3 Grundlagen deiner Selbstfürsorge.

Weniger müssen, mehr wollen, dein Warum und Nein sagen.

Grundlagen deiner Selbstfürsorge 1. Checke deine Anforderungen und Aufgaben?

Geht es dir auch so, dass am Ende des Tages zu viel To-Do Liste übrigbleibt? Hast du das Gefühl deiner Zeit hinterher zu laufen und nie mit dem was du alles tun willst und musst fertig zu werden? Vielleicht solltest du dir mal ein paar Grundlagen deiner Selbstfürsorge anschauen. Wie gut bist du im Nein sagen? Wohin geht deine Zeit und Energie und musst du das was du glaubst zu müssen tatsächlich Alles?

Im Mama-Alltag gibt es unzählige Aufgaben. Alleine der Haushalt und die Koordination sämtlicher Kindertermine können Tagesfüllend sein. Dann sind noch die To-Dos aus dem Job, vielleicht Ehrenämter, Verpflichtungen in der Familie. Das Meiste lässt sich einfach nicht ändern, oder? Und insgesamt ist es zu viel.

Ich empfehle dir unbedingt eine Bestandsaufnahme. Wo geht deine Zeit und Energie aktuell hin. Weißt du es überhaupt. Im Artikel „Wie du Zeit und Energie für deine Träume findest.“ ist genau beschrieben, wie du das herausfindest.

Wenn du dir Gedanken dazu gemacht hast, wo du deine Zeit und Energie investierst, wie fühlt sich das jetzt an? Frustriert es dich das viele Dinge, dir dir „eigentlich“ wichtig sind keinen Platz finden?  Fühlt es sich insgesamt nach zu viel an? Wieviel ist für dich? Was tust du für andere? Was damit es nach außen gut aussieht? Welche Bereiche tun dir gut und geben dir Kraft? Lass deine Erkentnisse in dir nachwirken.

Grundlagen deiner Selbstfürsorge 2. Prüfe, was du wirklich musst.

Lass uns nun als Nächstes gemeinsam mal schauen, wie wahr das „müssen“ in deinen Aufgaben tatsächlich ist und ob du da für dich eine neue Sichtweise finden kannst.

Übung zum Müssen.

Schritt 1: Schreibe auf ein Blatt Papier

Ich muss…..

Stelle dir nun einen Wecker auf 5 Minuten und schreibe alles auf, was dir als Vollendung des Satzanfangs einfällt.

Mach das jetzt und lies erst dann weiter.

Schritt 2: Nun nimm dir die einzelnen Sätze vor:

Kannst du bei einzelnen Sätzen statt ich muss, auch ich will einsetzen? Probiere es aus. Ein Beispiel: Ich muss arbeiten. Ich will arbeiten.

Sage einmal beide Sätze laut und spüre dabei in deinen Körper. Macht es einen Unterschied, ob du sagst „ich muss arbeiten“ oder „ich will arbeiten“?

Ok, vielleicht sträubt sich jetzt in dir so einiges und du denkst, ich will ja aber gar nicht. Dann versuche es bitte einmal hiermit. Frage dich bei jedem Muss in deinem Leben, warum und was habe ich davon. In der Regel entscheiden wir uns dafür etwas zu müssen. Finde heraus was das Warum deiner Entscheidung ist.

Beispiel: Ich muss aufräumen. Warum musst du aufräumen? Ich muss aufräumen, damit die Wohnung aufgeräumt ist. Warum muss die Wohnung aufgeräumt sein? Die Wohnung muss aufgeräumt sein, damit ich mich wohlfühle. Ich räume also auf um mich wohlzufühlen. Damit kann ich das Muss schon ganz anders bewerten. 

Eigentlich bedeutet es: Ich will aufräumen, damit ich es schön habe und mich wohlfühle. Ich will arbeiten, damit ich unabhängig bin und mir Dinge leisten kann….

Schritt 3: Formuliere deine “Ich-muss-Sätze” in “Ich-will-Sätze” um. Spüre bei jedem Satz welchen Unterschied es für dich macht.

Behalte neben dem “Ich muss” auch die “Ich sollte” und “Ich müsste” Gedanken genau im Auge. Diese verursachen nämlich in der Regel auch kein gutes Gefühl und drücken nicht das aus, was du eigentlich willst, sondern was von außen als Anforderung an dich gestellt wird. Überprüfe diese Gedanken: Musst du wirklich? Solltest du wirklich?

P.S. Noch ein kleiner hilfreicher Hinweis für dich: Denkst du manchmal: “Mein Mann müsste, meine Kinder sollten, meine beste Freundin könnte doch… “ dann hast du genau in diesem Bereich einen Mangel an Selbstfürsorge. Welches Bedürfnis willst du in dem Moment von jemand anderem erfüllt haben?  Aufmerksamkeit? Anerkennung? Zuneigung? 

Erinnern dich daran, dass in erster Linie du selbsts dafür zuständig bist und  nicht der andere. 


Grundlagen deiner Selbstfürsorge 3. Lerne Nein zu sagen.

Nun hast du dir dein “Ich muss” genauer angesehen und dabei festgestellt, es ist relativ. Viele Dinge, die wir vermeintlich müssen kommen daher, dass wir etwas verbindlich zugesagt haben. Wenn du dich gut um dich selbst kümmern willst, kannst du nicht mehr zu allem „Ja“ sagen. Ein klares “Nein” ist oft ein “Ja” zu dir selbst und zu deinen Bedürfnissen. Nein zu sagen fällt uns leider manchmal ganz schön schwer.

Du solltest aber unbedingt lernen Nein zu sagen. Hier sind einige Beispiele bei denen es sich oft lohnt genau hinzusehen, ob ein Nein eine gute Idee ist um gut für dich zu sorgen.

Nein zu:

  • Ablenkungen,
  • zu Dingen, die sich kurzfristig vielleicht gut anfühlen oder leicht sind, langfristig aber nicht gut für dich sind,
  • unbedingt gefallen wollen,
  • Selbstausbeutung.

Oft weist uns unser Körper auch den Weg. Sobald wir Ja sagen, aber eigentlich Nein sagen wollen fühlen wir uns dabei körperlich unwohl. Es wird vielleicht eng in deiner Brust oder du spürst eine Schwere auf den Schultern.

Die Tragik dabei: Solange du wieder und wieder deine Bedürfnisse übergehst, sinkt nicht nur dein Energiepegel, sondern zunehmend auch deine Selbstachtung.

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