Motivations-Booster Vision Board

Mach dir mit einer Traumcollage ein Bild davon, was du wirklich willst!

Was ist ein Vision Board?

Ein Vision Board (auch Visionstafel,  Zielcollage oder Traumcollage genannt) ist eine Collage aus Bildern, Skizzen und Worten. Du stellst deine Träume, Wünsche, Ziele und kleinen Glücklichmacher bildlich dar.

Dazu suchst du dir aus Zeitschriften und Büchern die Bilder heraus, die dich inspirieren und motivieren. Dabei geht es nicht darum, dass auf dem Bild genau 1:1 das abgebildet ist, was du erreichen willst, sondern dass das Bild in dir genau das Gefühl auslöst, das du haben willst, wenn du deinen Traum verwirklicht hast.

Auch Worte, Zitate, Sprüche und Affirmationen, die zu dir und deinem Traum passen, kannst du deinem Vision Board hinzufügen. Wenn es dir liegt, kannst du auch Symbole oder Skizzen zeichnen und diese mit aufkleben. Mit deiner eigenen persönlichen Traumcollage kannst du dich nicht nur kreativ auszutoben, sondern dir auch über deine Träume und Ziele bewusster werden.

 

Dein Vision Board: Das perfekte Hilfsmittel zur Visualisierung.

Visualisierung bedeutet, sich schon in der Gegenwart ganz genau vorzustellen, wie etwas in Zukunft sein soll. Wenn du beispielsweise den Traum hast, vor vielen Menschen auf der Bühne zu sprechen, dann siehst du dich vor deinem geistigen Auge genau das tun: Du stehst auf einer Bühne. Im Scheinwerferlicht. Du hältst eine mitreißende Rede vor 300 Menschen, die dir gespannt lauschen. Du beendest deine Rede und hörst den Applaus.

Du bist gedanklich und mit deinem ganzen Fokus in der Situation, in der du deinen Traum verwirklicht hast.

Wenn wir ein Vision Board als Werkzeug zur Visualisierung einsetzen, helfen wir unserem Gehirn dabei, den Fokus zu halten. Denn Visualisierung erfordert, wie Meditation, etwas Übung. Es geht darum zu lernen, den Fokus zu halten. Zu Beginn bleiben unsere Gedanken nicht bei den Bildern unserer verwirklichten Träume. Sie schweifen ab. Vielleicht bist du schnell bei der Einkaufsliste, die du noch schreiben willst? Oder du landest bei den Ängsten und Sorgen, die mit deinem Traum verbunden sind. Anstatt zu visualisieren, was du eigentlich willst, stellst du dir dann das vor, was du unter gar keinen Umständen willst.

 

Visualisieren, aber richtig!

Vielen Menschen geht es so, dass sie quasi aus Versehen die meiste Zeit ihres Tages damit verbringen, das zu Visualisieren, was sie nicht wollen. Sie machen sich Sorgen und malen sich aus, was alles schiefgehen könnte. Damit richten sie ihre Energie und ihre Aufmerksamkeit auf das, was sie nicht in ihrem Leben haben wollen.

 

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit!

 

Wäre es nicht viel besser deine Energie dafür zu nutzen was du willst? Nicht dafür, was du nicht willst? Dein Vision Board kann dir als Anker dienen, deinen Fokus immer wieder dahin zurückzubringen, was du willst. Dir deinen Traum nicht nur in bunten Farben auszumalen, sondern auch bildlich vor Augen zu haben.

Dein Unterbewusstsein reagiert viel stärker auf Bilder als auf Worte. Wenn du also dein Vision Board regelmäßig zum Visualisieren deiner Träume nutzt, programmierst du dein Unterbewusstsein darauf, dich in deinen Träumen zu unterstützen. Und ein schönes Bild an der Wand schaust du auch ohne daran zu denken öfter an, als eine Liste in deiner Schublade.

Manche Stimmen behaupten ja, dass Visualisierung, Autosuggestion usw. dazu führen, dass man alles, was man will und sich vorstellt, in sein Leben zieht. Ich glaube durchaus, dass es starke und sehr hilfreiche Techniken sind, die jede*r für sich anwenden sollte, der Träume verwirklichen will.

 

Erst vorstellen, dann tun!

Ich bin jedoch auch davon überzeugt, dass es nicht ausreicht, die eigenen Träume auf einem Vision Board zu verewigen und dann die Hände in den Schoß zu legen. Du musst auch dafür losgehen und die nötigen Schritte unternehmen, um deinen Traum Realität werden zu lassen. Dazu kann gehören, dir neues Wissen anzueignen, neue Fähigkeiten zu erlernen, zu wachsen und dich selbst zu verändern.

Dir dein eigenes Vision Board zu gestalten kann dir allerdings neben neuer Klarheit und dem Fokus für deinen Traum auch einen richtigen Schub an Motivation geben um diese ersten Schritte zu tun. Wenn du deine  Wünsche, Träume und Ziele stets vor Augen hast, wird es dir leichter fallen, zu tun, was nötig ist. Du wirst immer wieder daran erinnert. Du läßt dich weniger leicht ablenken. Du bleibst motiviert dabei, auch wenn es zwischendurch schwieriger ist.

 

Welche Art von Vision Board ist die richtige für dich?

Du kannst ein Vision Board für einen bestimmten Zeitabschnitt, z.B. für das kommende Jahr oder für deine große Lebensvision gestalten. Du kannst dich auf einen bestimmten Bereich deines Lebens, z.B. Familie oder Beruf fokussieren. Du kannst ein Board für einen ganz bestimmten Traum (z.B. 3 Monate mit dem Campingbus durch Europa fahren) machen. Oder auch eine Traumcollage für deine gesamtes Leben anfertigen. Egal für was du dich entscheidest, gibt es aus meiner Sicht zwei grundsätzlich unterschiedliche Herangehensweisen, je nachdem wo du gerade stehst.

 

Vision Boards mit unterschiedlicher Intention

Aus meiner Sicht gibt es zwei Ausgangspunkte an denen du stehen kannst, wenn du mit deinem Vision Board beginnst.

  • Du weißt schon ganz genau, was du willst und hast eine sehr klare Vorstellung davon wie es sein wird, wenn du deinen Traum verwirklicht hast? Dann starte in den Prozess mit der Intention, deinen Traum auf deiner Traumcollage so zu verbildlichen, dass du beim Anschauen spüren kannst, wie es sich anfühlt, dort angekommen zu sein. Welcher Mensch du geworden bist.
  • Du bist dir noch nicht so ganz sicher was du eigentlich willst? Vielleicht bist du auch gerade in einer Phase, in der es dir an Optimismus und Energie fehlt um deine Träume, Wünsche und Ziele klar zu formulieren. Gehe in den Gestaltungsprozess mit der Intention, ich bin offen dafür, dass sich zeigt was mir gut tut und was ich will. Die Klarheit wird im Prozess kommen.

 

Egal mit welcher Intention du startest. Bleibe offen dafür, dass sich im Prozess noch einmal etwas verändert. Lass dich bei der Auswahl der Bilder und beim kreativen Gestalten deines Vision Boards von deiner Intuition leiten. Versuche, die innere Stimme, die deine Auswahl kommentiert und dir aufzeigt, warum deine Träume unrealistisch sind….. leiser zu stellen.

Ein Rezept für dein persönliches Vision Board und nützliche Hinweise für die Kreativphase findest du im nächsten Artikel.

Ich wünsche dir viel Spaß bei der Erstellung deiner Traumcollage!

 

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