Selbstfürsorge Challenge Resümee

Warum eine Selbstfürsorge Challenge?

Ich hatte ja bereits im Artikel „Kümmerst du dich gut um dich?“ beschrieben, dass ich es im Alltag oft nicht so gut schaffe, mich gut um mich selbst zu kümmern. Vor allem, dass ich mir zu wenig Pausen gönne und auch meine körperlichen Bedürfnisse oft hinten anstelle. Natürlich ist mir klar, dass es mir nicht guttut. Dennoch habe ich viele (Denk-)Muster und Gewohnheiten, die mich nicht gerade darin unterstützen selbst fürsorglich mit mir zu sein. Das wollte ich mir mit der Selbstfürsorge Challenge mal genauer ansehen und natürlich auch gerne verändern.

Was war mein Ziel mit der Selbstfürsorge Challenge?

Mit der Selbstfürsorge Challenge im April wollte ich dem Thema für mich Fokus geben und in diesem Bereich an mir arbeiten. Mein Ziel war es vor allem, dass ich mit meiner Energie achtsamer umgehe und darauf achte mich nicht mit meinen eigenen Ansprüchen und Ideen in eine permanente Überforderung zu bringen. Mehr zum Thema Zeit und Energiereserven kannst du auch hier nachlesen.

Ich bin leider kein geduldiger Mensch und mein innerer Antreiber schreit mit der Peitsche in der Hand gerne mal „schneller“.

Meine Erfolge

Was ist mir gut gelungen? Ich schaffe es tatsächlich öfter Pausen bei der Arbeit zu machen, auch wenn die mein innerer Antreiber dann im Dreieck springt. An dem Punkt, dass ich ihn ruhig gestellt bekomme, bin ich leider noch lange nicht. Ich meditiere wieder regelmäßig. Tschakka! Das ist für mich ein wirklich großer Erfolg, weil ich einfach weiß, dass es mir sehr guttut und mich auch zu einer wesentlich angenehmeren Zeitgenossin macht.

Ich merke schneller, wenn ich innere Dialoge führe, die mir nicht guttun. Oft gelingt es mir auch, aus diesen Spiralen auszusteigen – nicht immer, aber immer öfter. Ich konnte einen Teil meiner Ansprüche, wie Dinge zu sein haben loslassen und mir vergeben, dass ich nicht immer alles so hinbekommen wie ich es mir vorgenommen habe. Auch, dass mir die Selbstfürsorge nicht immer so gut gelingt. Ich habe mir Zeit dafür genommen anzuerkennen, was ich an mir alles mag und mir einen wunderschönen Liebesbrief geschrieben, den ich immer lesen kann, wenn ich an mir zweifele.

Ach ja, die Zweifel – ich habe meine Zweifel infrage gestellt und bin mir noch einmal sehr bewusst geworden, was ich in den letzten Jahren geleistet habe und welche Fähigkeiten und Ressourcen ich in meinem Leben bereits gesammelt habe.

Meine Baustellen

Ich trage immer noch einen Haufen an Überzeugungen mit mir herum, die mir nicht guttun. Ich neige dazu, die Arbeit über alles zu stellen und mich sehr abhängig von der Anerkennung anderer zu machen. Abends gehe ich oft zu spät ins Bett und bekomme dann zu wenig Schlaf. Außerdem vergesse ich immer noch viel zu oft ausreichend zu trinken, trotz Erinnerung im Handy. Ich nehme mir nicht genügend Zeit für meine Rückenübungen und bewege mich insgesamt zu wenig.

Mein persönliches Resümee

Die 21-Tage Herausforderung war sehr herausfordernd!

Ich habe dir Challenge konzipiert und dann komplett als Teilnehmerin mitgemacht. Daher wusste ich natürlich immer, was als Nächstes kommt. Aber es war für mich auch überraschend, was die einzelnen Tagesaufgaben in mir ausgelöst haben. Überraschend war auch, wie viel Zeit und Energie ich teilweise dafür brauchte.

21-Tage am Stück fand ich persönlich sehr herausfordernd und teilweise auch überfordernd. Da wollte ich wohl mal wieder zu viel!
Auch die Rückmeldung der Teilnehmer*innen war, dass es schnell wieder in eine Überforderung führen kann, wenn man das Gefühl hat hinterher zu hinken. Daher werde ich das Format der Challenge das nächste Mal entzerren.

Die Tagesaufgaben inhaltlich

In 21-Tagen lässt sich natürlich nicht umkrempeln, was sich seit Jahren eingeschliffen hat, aber ich bin mir noch einmal sehr viel bewusster geworden, was ich gerne ändern will und habe auch erste Ansätze für mich gefunden.

Die einzelnen Tagesaufgaben haben mir Anstöße gegeben. Ich habe Ressourcen gesammelt, die mich in meiner Selbstliebe unterstützen und Strategien entwickelt, auf die ich im Alltag zurückgreifen kann.

Inhaltlich kamen die Tagesaufgaben bei den Teilnehmerinnen sehr unterschiedlich an. Vor allem die alltagsnahen praktischen Impulse zu Beginn der Challenge bekamen viel positive Rückmeldung. Die Auseinandersetzung mit Selbstvergebung, Loslassen, Meditation und Affirmationen waren nicht für alle hilfreich. Für mich persönlich ist Meditation der totale Schlüssel um im Alltag gelassener zu sein.

Fazit

Meine wichtigste Erkenntnis war, dass es alles eine Frage der Priorität ist. Erlaube ich es mir gerade, mich um mich selbst zu kümmern? Entscheide ich mich dafür, meine Selbstfürsorge auf meiner To-do Liste ganz oben zu platzieren, oder kann ich mich erst um mich selbst kümmern, wenn alles andere erledigt ist? Mit dem „Jour-Fixe für deine Träume“ habe ich dafür schon einen Ansatz gefunden, der sich auch auf das Thema Selbstfürsorge übertragen lässt. Aber es will umgesetzt werden!

Ich will nicht behaupten, dass es mir bereits immer gelingt. Aber ich merke schneller, wenn mir das „um-mich-selbst“ kümmern in meiner Priorisierung wieder nach unten rutscht und kann gegensteuern. Ich habe mich auf den Weg gemacht meine Einstellung zu ändern und es in kleinen Schritten mehr und mehr zu lernen. Ich wünsche dir, dass auch du auf diesem Weg bist! Denn wir sind selbst dafür verantwortlich, wie es uns geht und ich glaube, wir tun auch allen in unsere Umgebung einen großen Gefallen, wenn wir darauf achten, dass es uns gut geht.

Du willst bei der nächsten Selbstfürsorge Challenge dabei sein? Trage dich hier für meinen kostenlosen Newsletter ein und erfahre, wann es wieder losgeht. Du bekommst außerdem alle 14 Tage einen Coaching-Impuls und ich informiere dich über Neuigkeiten und Angebote. Als kleines Geschenk warten in der Insider Bibliothek vertiefende Arbeitsblätter, die 6-Schritte-Traumverwirklichungs-Formel und weitere kostenlose Ressourcen auf dich.

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