6 Grundsätze für Traumverwirklicherinnen

1. Grundsatz: Traue deinen Träumen!

Wenn du in dir eine Sehnsucht spürst, wenn du Träume und Ideen hast, wenn du das Gefühl hast, es muss noch mehr für dich geben, dann vertraue darauf, dass dir diese Sehnsucht nicht ohne Grund gegeben wurde. Glaube an dich und deine Träume. Lasse dich nicht abbringen von den Menschen in deinem Umfeld, die deine Träume und deine Sehnsucht nicht verstehen können. Die Menschen, die dich lieben, wollen dich beschützen und raten dir deshalb oft zur vermeintlich sicheren Option.

„Der Job ist doch super, gut bezahlt und unbefristet. Das kannst du doch nicht einfach aufgeben!“

Es gibt natürlich immer rationale Gründe, warum etwas nicht geht, oder keine Gute Idee ist.

Aber wenn dein Gefühl dir deutlich sagt, dass du etwas ändern musst, um glücklich zu sein, solltest du dich damit beschäftigen.

Wir denken zu viel und fühlen zu wenig.

2. Grundsatz: Sei achtsam

Nimm wahr, was in dir und um dich herum los ist. Nimm wahr, wie es dir geht, was du fühlst und was du denkst. Beginne damit dich selbst zu beobachten. Lerne dich selbst besser kennen. Warum Achtsamkeit für Traumverwirklicherinnen aus meiner Sicht essentiell ist, habe im Artikel „Wie Achtsamkeit dir beim Träume verwirklichen hilft“ beschrieben.

Lerne nicht immer nur im Tun-Modus zu sein, sondern auch das „Einfach sein“ zu genießen. Nur durch die Momente des Innehaltens kann dir klar werden, was du in deinem Leben brauchst und willst. Du kannst deine Träume verwirklichen, wenn du dein Ziel kennst und weißt, wo du hinwillst. Wie sieht ein gutes Leben für dich aus? Was lässt dein Herz höher schlagen? Wann geht es dir gut? Wonach hast du Sehnsucht?

Manchmal ist über diese Fragen „nur“ nachzudenken nicht der Weg. Versuche es doch einmal mit einer kleinen Meditation. Lasse die Frage in deinem Bewusstsein wie ein Samenkorn fallen und konzentriere dich dann auf deinen Atem, auf das was du fühlst, auf die Bilder und Gedanken, die einfach so in dir aufsteigen. Versuche nicht die Antwort auf deine Frage herbei zu denken. Lasse die Impulse einfach zu dir fließen.

Jeder kann meditieren! Nimm dir einen Moment der Stille und der Wahrnehmung. Nimm alles wahr, was kommt, versuche es nicht zu bewerten. Alle Gedanken und Gefühle, die in dir hochkommen, sind in Ordnung. Mit jedem Gedanken und Gefühl, das du beobachtest, lernst du dich selbst besser kennen. Je besser du dich kennst, desto klarer werden deine Träume und du findest heraus, wie du sie verwirklichen kannst.

3. Grundsatz: Tu es auf deine Weise

Deine Träume sind ganz individuell und einzigartig. Vielleicht willst du ein Café eröffnen. Das wollen auch viele andere. Aber du hast deine ganz eigene Vorstellung von deinem Café. Dein Café wird, wie du auch, ganz einzigartig sein. (Außer du planst eine Kette).

Außerdem hast du dein ganz eigenes Warum, das dich antreibt.

Auch deine Herangehensweise darf ganz individuell sein. Tu es auf deine Weise.

Du darfst den Weg zu deinen Träumen finden, der genau zu dir passt. Deinen Weg! Natürlich kannst du dir viele Anregungen und Inspiration holen. Du kannst dir Vorbilder suchen, die das Ziel, welches du erreichen willst, schon erreicht haben.  Und ich will dich ermutigen, dass du alles nutzt, was dir hilft! (z. B. die Tools und Übungen in der Traumverwirklicherinnen Insider Bibliothek)

Aber, versuche es nicht genauso zu machen. Halte dich nicht nur an strikte Pläne oder Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Wenn du merkst, dass es für dich nicht funktioniert, probiere etwas anderes aus. Suche dir aus allen Inspirationen heraus, was wirklich zu dir passt und gehe deinen individuellen Weg. Gehe in deinem Tempo und setze dich nicht unter Druck.

4. Grundsatz: Konzentriere dich auf das, was gut läuft.

Energy flows where attention goes. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Wenn du dich also die ganze Zeit darauf konzentrierst, was du alles noch nicht kannst, was nicht gut geklappt hat u.s.w., dann geht auch deine Energie dorthin. Du ärgerst dich darüber. Dann grübelst du über das Problem nach und du fokussierst dich immer mehr auf das, was (noch) nicht so ist, wie es sein soll. Die Folge ist, dass du mies gelaunt bist und deine ganze Energie für das Problem drauf geht.

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit.

Konzentrierst du dich stattdessen auf die Dinge, die bereits gut laufen, bist du insgesamt besser gelaunt und hast mehr Energie zur Verfügung um Dinge umzusetzen, die für die Verwirklichung deiner Träume nötig sind. Oft nehmen wir die Dinge, die uns gelingen, gar nicht wahr. Du hast dir z. B. vorgenommen, dein Projekt zu präsentieren. Die Präsentation läuft insgesamt super, du konntest inhaltlich klar rüber bringen, um was es geht, aber du sagst aus deiner Sicht zu oft „ähm“ und fühlst dich vor Publikum einfach noch nicht sicher.

Du kannst dich also entweder darauf konzentrieren, dass du fantastisch vorbereitet warst, alle Fragen beantworten konntest und frei gesprochen hast. Oder du machst dich selber fertig, weil es noch nicht ganz flüssig war.

Klopf dir auf die Schulter, dass du es gemacht hast. Freue dich über die Erfahrung und erlaube dir zu lernen und besser zu werden.

Jeder beginnt als Anfänger.

5. Grundsatz: Kultiviere Dankbarkeit

Ebenso, wie du dich darauf konzentrieren solltest, was bereits gut läuft und was du schon erreicht hast, solltest du dich auch in Dankbarkeit üben. Sei dankbar für alles, was du schon erreicht hast und für die Dinge, die dir gelingen. Feiere deine Erfolge und freue dich über deine Fortschritte.

„Dankbarkeit ist das Gefühl des Staunens, des Dankbar-Seins und der Feier des Lebens.“

Robert Emmons

Dankbarkeit beeinflusst so gut wie jeden Lebensbereich. Dankbarkeit zu empfinden hellt deine Stimmung auf und lässt dich zufriedener werden. Wenn du guter Stimmung und optimistisch bist, hast du mehr Energie, die du in deine Traumverwirklichung stecken kannst. Du wirst produktiver und das hilft dir, deine Ziele zu erreichen.

Mache jeden Tag ein kleines Dankbarkeits-Ritual und schreibe drei Dinge auf, für die du gerade dankbar bist. Am besten jeden Tag drei neue. Wenn dir mal gar nichts einfällt, dann überlege dir, wofür du dankbar bist, weil es dich nicht betrifft. Wir nehmen so vieles als selbstverständlich an und vergessen dafür dankbar zu sein. Dankbar dafür zu leben, ein Dach über dem Kopf zu haben, etwas zu essen….

6. Grundsatz: Eine Prise Humor

Nimm nicht alles so ernst. Lache auch mal über dich selbst. Deine Träume zu verwirklichen soll und darf dir Spaß machen und muss keine bierernste Angelegenheit sein.

Was hilft dir dabei deine Träume umzusetzen?

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