Welcher Selbstfürsorge-Typ bist du?

Drinnen oder draußen?

Hast du dich schon mal gefragt, was für ein Selbstfürsorge-Typ du bist? Was du eigentlich brauchst, damit es dir gut geht? Bist du jemand, der sich regelmäßig körperlich auspowern muss oder jeden Tag etwas Neues lernen? Bist du zufrieden damit, ein Sofakuschler zu sein, oder hörst du die Natur laut nach dir rufen? Wie tickst du? Das ist auf Anhieb oft gar nicht so leicht zu beantworten.

Warum du wissen solltest wie du tickst.

Dich selbst zu kennen und zu wissen, was dir guttut, gibt dir Energie und macht dich zufriedener. Was du gerne tust, gibt dir viele Hinweise darauf, was für ein Selbstfürsorge-Typ du bist. Erforsche dich selbst!

Welche Momente machen dich glücklich? Womit beschäftigst du dich in diesen Augenblicken? Was füllt deine Schale? Eine Inspiration dir Selbstfürsorge zu erlauben, findest du im Artikel „Die Schale der Liebe„.

Jeder Mensch hat unterschiedliche Bedürfnisse. Was tut dir gut?

Der erste Schritt zu mehr Selbstfürsorge ist es zu erkennen, was dir guttut und deine Bedürfnisse besser kennenzulernen. Dass deine Bedürfnisse erfüllt sind, ist notwendig, damit du dich gut fühlst.

Mehr dazu findest du auch im Artikel „Wie dir ein Wunschzettel hilft deine Träume zu erkennen.

Einen guten Hinweis darauf, welcher Selbstfürsorge-Typ du bist, gibt dir eine Liste mit Dingen, die du gerne tust und die dir guttun. Schreibe dazu mindestens 20 Dinge auf. Durchforste deinen Alltag nach den kleinen Momenten. Vielleicht ist es der Kaffee am Morgen, ein Spaziergang an der frischen Luft, joggen gehen oder sich für eine Spiele-Runde mit Freunden treffen. Was tut dir gut? Was macht dir Freude? Wenn du dir schon eine Liste gemacht hast, was deine Schale füllt, kannst du gut darauf aufbauen – denke aber gerne noch umfassender darüber nach, in welchen Augenblicken du dich wohlfühlst und was dich begeistert.

Welcher Selbstfürsorge-Typ bist du?

Schritt 1: Mache die Liste mit Dingen die dir guttun.

Schritt 2: Stelle dir dazu folgende Fragen:

  • Wann habe ich das zum letzten Mal gemacht?
  • Kostet es Geld?
  • Ist es etwas, was ich alleine oder mit anderen zusammen tue?
  • Ist es etwas, was eher geplant oder spontan stattfindet?
  • Tue ich es in meiner Freizeit oder würde ich es der Arbeit zuordnen?
  • Ist es eine langsame oder eine schnelle Tätigkeit?
  • Mache ich es drinnen oder draußen?
  • Ist es eine geistige oder eine körperliche Beschäftigung?

Wenn dir noch weitere für dich relevante Kategorien einfallen, dann ergänze die Liste gerne.

Die Übung dient dazu, dass du herausfindest, zu welchen Bedingungen du dich wohlfühlst und auftanken kannst. Ich habe durch die Übung festgestellt, dass mir viele Dinge, dich ich alleine und draußen tue, guttun. Das war mir vorher gar nicht so klar. Ich brauche wohl den Ausgleich, denn beruflich spreche ich sehr viel und bin mit vielen unterschiedlichen Menschen in Kontakt. Ein Arbeitsblatt zur Übung kannst du dir in der Traumverwirklicherinnen Bibliothek herunterladen.

Welche Erkenntnisse dir diese Übung auch bringt. Es gibt kein richtig und falsch. Bewerte dich nicht. Sei spielerisch und erforsche einfach urteilsfrei, wobei du dich gut fühlst. Die Übung ist angelehnt an eine Übung aus dem Buch Wishcraft von Barbara Sher.

Ich bin ein ….Typ!

Und fühlst du dich eher mit geplanten Aktivitäten wohl oder magst du es spontan. Kannst du Langsamkeit genießen oder macht es dich eher nervös und du genießt die Energie der Schnelligkeit? Gibt es dir Energie mit anderen im Austausch zu sein oder genießt du das Alleine sein? Es ist natürlich nicht immer ein Entweder-oder.

Oft tut uns auch gerade das gut, was aktuell in unserem Alltag zu kurz kommt. Schau einfach mal genauer hin und finde heraus, was für dich stimmig ist.

Versuche die neuen Erkenntnisse, die du über dich gewonnen hast dann auf den Punkt zu bringen und beschreibe dich als Typ in ein paar Sätzen.

Hier ein Beispiel mit meinen Erkenntnissen:

Ich bin ein Sofakuschler und Waldläufer. Ich genieße Zeit für mich alleine und gebe mich gerne ungestört dem Ideenspinnen hin. Input und geistiges Futter gibt mir Energie.

Mit dem was du nun neu über dich gelernt hast, kannst du dir in deinem Alltag weitere Augenblicke einbauen, die genau zu deinem Selbstfürsorge-Typ passen und dir guttun!

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