Willst du eine zufriedene Mama sein?

Finde dein "Happy me" und was für dich wichtig ist.
Der Traum jeder Mama

Der eine große Traum jeder Mama, oder?

Es gibt diesen einen großen Traum, der Traum jeder Mama. Alle Mütter mit kleinen Kindern, die ich kenne, träumen davon: Ausschlafen. Die ersten Jahre mit Kind ist das Motto ja meistens “Stand der Dinge: Augenringe.” Doch was wir wirklich alle wollen, auch wenn wir ausgeschlafen sind: Wir wollen eine zufriedene Mama sein.

Acht Stunden Schlaf am Stück, frisch geduscht, ganz alleine auf der Toilette gewesen und sein ganz eigenes Frühstück und nicht halbe Brötchen der Kinder gegessen haben. Das ist doch traumhaft. Wenn die Kinder größer werden, kommen nach und nach die Freiheiten zurück, die Grundbedürfnisse sind wieder erfüllt und durchschlafen ist wieder eine Option.

Die kleinen Träume des Alltags sind die Grundlage dafür, dass wir uns gut fühlen. Wenn unsere Bedürfnisse erfüllt sind, ist das der erste Schritt in ein Leben, dass uns guttut.

Doch manchmal fehlt uns auch dann noch etwas. Manchmal spüren wir so ein ziehen in der Bauchgegend eine Sehnsucht nach etwas, was in unserem Leben bisher nicht vorkommt. Jeder Mama hat das ihren ganz persönlichen Traum. Vielleicht hast du immer mal wieder ein paar fixe Gedanken in deinem Kopf, bei denen sich ein wohliges zufriedenes Gefühl einstellt? Aber du schiebst sie schnell beiseite, denn du musst noch einkaufen und hast gerade ja eigentlich sowieso keine Zeit und das geht ja auch gar nicht. Oder doch?

Dein „Happy Life“ und wie du eine zufriedene Mama wirst.

Diese großen Träume, die manchmal am Horizont auftauchen, zeigen uns oft einen Aspekt in unserem Leben, der gerade zu kurz kommt. Wenn in unserem Alltag alles durchgetaktet und von vielen Routinen geprägt ist wünschen wir uns vielleicht Dinge, die mit Freiheit und Abenteuer zu tun haben.

Der große Traum hinter allem ist aus meiner Sicht Zufriedenheit. Wir wollen zufrieden und glücklich in unserem Leben sein. Wir wollen auch eine zufriedene Mama sein. Ich nenne es hier mal das “Happy Life”. Wir alle wollen das zufriedene Leben.

Am liebsten so eines wie aus der Werbung. Wir werden täglich mit Bildern bombardiert, die uns zeigen, was wir alles brauchen, wie wir aussehen und was wir tun müssen, um glücklich zu sein. Mein Bild von Familie ist immer z. B. von der “Rama Family.” tief beeinflusst. Alle immer glücklich, in Klamotten ohne Flecken auf einer Picknickdecke in der unberührten Natur und keine Ameisen weit und breit. Mein Alltag sieht leider nie so aus!

Dein “Happy Me”

Grundsätzlich geht es natürlich darum, dass wir mit dem was in unserem Leben  los und wichtig ist und was wir täglich tun “müssen” und wollen zufrieden sind. Wir wollen selbstbestimmt leben. Da hakt und hapert es an so manchen Ecken und Enden jedoch oft gewaltig. Selbstbestimmt bedeutet auch selbstverantwortlich und das ist auch eine anstrengende Nummer. Aber auf Dauer Idealen nacheifern, die eigentlich gar nicht zu dir passen ist auch anstrengend.

Ich habe für mich einmal Bestandsaufnahme gemacht und geschaut, wie mein “Happy Life” aussehen soll. Dabei habe ich mich in den Mittelpunkt gestellt.

Das darfst du für dich auch machen. Du bist der Mittelpunkt und alle Aspekte, die dir wichtig sind, dürfen in deinem “Happy Life” vorkommen.  Bevor du dahin kommen kannst, dass du ein zufriedenes und glückliches Leben führen kannst, musst du erst wissen was genau dich glücklich und zufrieden macht. Denn das ist für jede von uns etwas anderes.

Das ist auch völlig okay. Mir sind Dinge wichtig, die für dich belanglos sind und dir sind Sachen wichtig, die vielleicht niemand sonst versteht. Was für mich gut funktioniert muss, für dich nicht gut funktionieren das heißt, nicht dass mein Weg besser ist als deine oder dein Weg besser ist als der von deiner Nachbarin.

Eine Frau ist vielleicht völlig zufrieden damit, als Hausfrau und Mutter ein paar Jahre zu Hause zu bleiben, während eine andere Vollzeit arbeiten geht. Wir fangen schnell an, andere Lebensmodelle abzuwerten um unseres zu rechtfertigen, aber es darf alles nebeneinander stehen. Wichtig ist, dass dein Leben zu dir passt und du dich damit gut fühlst. Wenn du für deinen eigenen Weg Gegenwind bekommst, mache dir klar, dass die Kritik an deinem Leben viel mehr über dein Gegenüber als über dich aussagt. Wenn du merkst, dass in deinem Kopf Sätze wie “das sollte man aber anders machen…” auftauchen, finde etwas Abstand dazu und mache dir bewusst, dass wir alle immer noch von Rollenklischees und gesellschaftlichen Erwartungen geprägt sind.

Erfülle nicht nur  Erwartungen

Aktuell ist für uns Mamas gesellschaftlich ein gewisser Weg vorgegeben. Sobald wir uns für ein Kind entscheiden gelten für uns alle Zuschreibungen die unter “Mutter” einsortiert sind. Die Rolle der guten Mutter ist  mit vielen Ansprüchen und Erwartungen verbunden.

Als Mama kann man das! Echt jetzt?

Ich soll plötzlich Kuchen backen können, nur weil ich ein Kind bekommen habe? Ist irgendwie absurd, oder? Aber genauso komische Sachen passieren. Natürlich verändern wir uns dadurch, ein Kind zu haben. Wir verändern uns ja sowieso ständig und Mutterschaft ist ein prägender Einschnitt. Aber wenn ich bisher immer eher spontan und leicht verpeilt durchs Leben gepurzelt bin, werde ich nicht über Nacht zur super organisierten Übermutter, die immer 3 Garnituren Extra-Klamotten, und Notverpflegung für jede Gelegenheit dabei hat.  Auch als Mama darf man improvisieren!

Halte dir den Druck vom Leib

Spürst du manchmal den Druck, einen vorzeigbaren Haushalt und gut erzogene Kinder die immer brav “Danke” und “Bitte” sagen zu haben? Außerdem würdest du gerne jeden Tag selbst gekochte nahrhafte Mahlzeiten auf den Tisch bringen? Sport solltest du auch noch machen und arbeiten gehst du ja auch noch? Im Job willst du auch nicht, dass du als Mama abgestempelt wirst. Neben den typisch mütterlichen Eigenschaften wird von uns politisch gestützt ja aktuell auch erwartet, dass wir nach einem Jahr Elternzeit dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung stehen und zum Bruttosozialprodukt beitragen.

Vergleiche dich richtig

Viele der Erwartungen, die wir in uns als Druck spüren, kommen daher, dass wir uns mit anderen vergleichen. Das was wir zu sehen bekommen ist dann oft spektakulär viel “besser” als unser eigenes Leben. Die Mutter aus der Kita, die zur Elternvorsitzenden gewählt wurde, ist immer so schick angezogen, ihr Kind isst Karotten mit Dip, sie bringt selbstgebackene Kekse mit und lädt zum Elternabend mit Tagesordnung ein. “So eine angeberische Kuh!”

Wenn du merkst, dass du auf andere Mütter neidisch bist, oder auch etwas an ihnen dich zur Weißglut bringt, dann sieh mal hin, was von deren Leben du dir für dich auch wünschst, statt entweder dich selbst oder die andere abzuwerten.

Wir tun uns keinen Gefallen, wenn wir ständig im Konkurrenz-Modus unterwegs sind und nach außen das Bild der perfekten Mutter wahren wollen. Wenn es uns mehr um den Schein, als das Sein geht, können wir in einem “perfekten” Leben sehr unglücklich werden.

Finde dein Mama Konzept

Warum gerade wir Mütter so oft in  diese Konkurrenz-Sache hineingeraten? Welches Kind spricht zuerst, läuft zuerst, kann schon lesen, alleine bei Freunden übernachten… veranstaltet die beste Geburtstags-Motto-Party…

Dabei wissen wir ja eigentlich, dass es für jede für uns einen eigenen Weg gibt. Wir müssen uns weder über unsere Kinder, noch über unsere Fähigkeiten als Bäckerin oder Eventplanerin definieren. Auch nicht darüber, wie viel oder wenig wir arbeiten.

Es geht darum, was für dich passt und was dein „Mama Konzept“ ist, mit dem du dich wohlfühlst.

Wenn du da tiefer einsteigen möchtest, kann ich dir auch den Blog und Podcast von Carolin Habekost empfehlen. Sie stellt  verschiedene Konzepte nebeneinander und betont auch immer wieder, dass es nicht das eine richtige Konzept gibt, wie viel wir arbeiten wie viel bei unserem Kind sind. Es geht vielmehr darum, wie wir die Beziehung zu unseren Kindern gestalten wollen und das es für uns und unsere Familie passt.

Zusammen statt gegeneinander

Wir können uns gegenseitig in unserem ureigenen Weg ermutigen und unterstützen, statt uns gegenseitig das Leben mit hochgezogenen Augenbrauen schwerzumachen. All die verschiedenen Lebensmodelle dürfen nebeneinander stehen, wenn in jedem Leben eine Frau in der Mitte steht,  die rundum glücklich ist und über das gesamte Gesicht strahlt, dann ist es für sie genau richtig! Sie hat ihr “Happy Life” gefunden.

Triff bewusste Entscheidungen

Wenn du noch nicht an dem Punkt bist, dass du strahlender Mittelpunkt deines “Happy Life” bist, dann wirf mal einen Blick zurück, auf die Entscheidungen die du getroffen hast. Manchmal finden wir uns in einer Situation wieder, die uns ausweglos erscheint. Meistens haben wir dann irgendwann früher eine Entscheidung getroffen, die uns genau in diese Situation gebracht hat.

Du darfst dich neu entscheiden

Die gute Nachricht ist, außer der Entscheidung für ein Kind, kannst du eigentlich jede Entscheidung neu treffen und den Kurs anpassen. Der Job ist es nicht? Du kannst dich für einen anderen entscheiden. Die Wohnung passt nicht mehr zu dir? Du kannst umziehen. Natürlich ist es nicht leicht neue Entscheidungen zu treffen. Es braucht Mut und Vertrauen im eigenen Leben einen Spurwechsel vorzunehmen. Aber du hast die Macht!  Auch wenn es sich so anfühlt, als ob du in einen Zug eingestiegen bist, der auf einer bestimmten Schiene unterwegs ist. Du darfst dir erlauben die Notbremse zu ziehen und auszusteigen, wenn es für dich die falsche Richtung ist.

Du darfst die Richtung ändern

Unser Leben muss kein Zug sein und sich auf Gleisen bewegen. Dein Leben kann ein Trampelpfad sein, den du ganz neu für dich entdeckst. Vielleicht sind wir Frauen auf einer Expedition und müssen den Weg erst finden. Manchmal bist du die erste, die sich durchs Dickicht schlagen muss. Das ist anstrengend, aber es kann für dich der richtige Weg sein.

Vielleicht fühlst du dich aber auch auf einem Weg wohl, den du mit vielen gemeinsam gehst.

Male dein eigenes Bild

Welcher Weg, der richtige für dich ist, dass kannst nur du entscheiden. Die Frage ist, wie fühlst du dich? Wie geht es dir dabei, wenn du dein Kind nach einem Jahr in einer Kita betreuen lässt? Wie viel kannst und musst du arbeiten? Was bedeutet Mama sein für dich und wie mütterlich willst du sein? Was ist dir wichtig? Die Frage ist natürlich auch, was du dir wirtschaftlich leisten kannst. Es gibt natürlich Anforderungen, von denen wir uns nicht frei machen können. Wir leben ja nicht im luftleeren Raum. Aber unser Spielraum ist oft größer, als uns klar ist.

Will ich das

Prüfe alle “Ich sollte…”und “Ich muss….”, “Das ist halt so…” darauf, ob das wirklich so sein muss. Versuche  etwas Abstand von all den inneren und äußeren Erwartungen zu finden und frage dich stattdessen immer mal wieder:

Erlaube dir selbst das Bild der “Rama Family” oder welches es bei dir auch ist beiseite zu schieben, um dein eigenes Bild zu malen. Erlaube dir alle Erwartungen zu hinterfragen und zu prüfen, ob es auch für dich das richtige ist.

Finde heraus, was dein „Happy me“ braucht um eine zufriedene Mama zu sein.

Dein erfülltes Leben kannst du um dich herum aufbauen. Du stehst im Mittelpunkt. Stell dir vor, dass du richtig glücklich und zufrieden bist. Wie sieht das Leben rund um dein „Happy Me” herum aus? Was sind relevante Bereiche deines Lebens? Wie müssen diese Bereiche aussehen, damit es dir gut geht?

Was sind die Lebensbereiche, die für dein „Happy me“ am wichtigsten sind?

In welcher Form kannst du diesen Bereichen Energie, Zeit  und Aufmerksamkeit widmen, um möglichst nah an dein “Happy Life” heranzukommen und eine zufriedene Mama zu werden.

Du kannst über deine Zeit bestimmen

Frage dich, wofür du deine Zeit einsetzen möchtest? Deine Lebenszeit ist das kostbarste, was du hast.  Jede Sekunde die vorübergeht, ist vorbei, überlege dir daher genau, was du mit deiner Lebenszeit machen willst und wie du dich in deinem Leben fühlen willst? Wie willst du in deinem Leben sein und wer willst du sein? Was für eine Mama willst du sein? Gerade die Zeit mit Kindern ist so schnell vorbei. Wir wissen alle, wie schnell sie immer größer und selbstständiger werden. Das ist einerseits sehr schön, andererseits manchmal auch ein bisschen schmerzhaft. Aber es schenkt sowohl dir als auch deinen Kindern Freiheit.

Nutze deine Zeit sinnvoll

Die Zeit, die dir zur Verfügung steht, darfst du für Dinge einsetzten, die deinem „Happy Life“ zugutekommen. Dafür solltest du erst einmal eine kleine Bestandsaufnahme mache. Wo geht deine Zeit und Energie aktuell hin? Ist das gut so? Was kannst du daran verändern?

Falls du tiefer in das Thema einsteigen willst, kann ich dir den Artikel „Wie du Zeit und Energie für deine Träume aufbringst“ empfehlen,

Suche dir Gleichgesinnten

Wenn du einen Weg gehen willst, der etwas anders ist, als dein Umfeld sich das vorstellt, kannst du mit Gegenwind rechnen. Wenn du dich auf einen neuen Pfad traust, dann stellst du damit für die Menschen in deinem Umfeld deren Weg infrage. Es kann daher geschehen, dass du für dein “ausbrechen aus der Norm” kritisiert wirst. Wenn du selbst noch unsicher bist, kann dich das ganz schön aus der Bahn werfen. Deine inneren Zweifel bekommen dann noch Feuer von außen und übertönen die Stimme in dir, die genau weiß was du brauchst, damit es dir gut geht.

Suche dir daher am besten ein paar Gleichgesinnte, die dich in Phasen des Zweifels bestärken.

Falls du in deinem direkten Umfeld die Unterstützung gerade nicht findest, komm gerne in die Traumverwirklicherinnen Community, wo wir uns gegenseitig darin unterstützen unseren eigenen Weg zu finden und unser Leben so zu leben, dass es uns wieder begeistert. Denn der Traum jeder Mama zufrieden und glücklich zu sein ist manchmal die kleinere Utopie, als der Traum, als Mama so richtig ausgeschlafen zu sein.

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